Österreichischer Pyrotechnikverband und TierfreundInnen suchen das Gespräch!

27.12.2021

Tierschutz Austria und der Verband der österreichischen Pyrotechnik kämpfen gemeinsam gegen illegale und nicht widmungsgerecht verwendete Böller, deren Schall- und Lärmpegel um ein Vielfaches höher ist als der jener Feuerwerkskörper, die in Österreich nach dem Pyrotechnikgesetz zugelassen wären!

Doch wie so oft ist ein Gesetz, das nicht vollzogen wird (und werden kann) nur das Papier wert, auf dem es geschrieben wurde.

Der Kärntner Unternehmer und Obmann des Verbandes der österreichischen Pyrotechnik, Hans Matthias Liebenwein, beabsichtigt gemeinsam mit MMag. Dr. Madeleine Petrovic, Präsidentin von Tierschutz Austria (Wiener Tierschutzverein), gegen den Import und Verkauf von illegalen, gefährlichen und überlauten Böllern sowie Knallkörpern der Kategorie P1 („Schallerzeuger“), die für Unterhaltungszwecke verboten sind, vorzugehen.

Bei einem regen Informationsgespräch zwischen den TierschutzfunktionärInnen und dem Verband der österreichischen Pyrotechnik in Wien wurden kürzlich Probleme der unterschiedlichen Verbände erörtert und von beiden Seiten kritische Argumente ausgetauscht und diskutiert. Überhöhte Lautstärke und Verletzungsgefahr, so Liebenwein, gehe von Feuerwerkskörpern aus, die in Österreich gar nicht zugelassen sind. Liebenwein, der großes Verständnis für die Sorgen und Anliegen der TierfreundInnen hat, konnte der Feststellung von Präsidentin Petrovic, dass etliche Haus- und Wildtiere Jahr für Jahr durch unkontrollierte Knallerei verängstigt und verstört werden, einiges abgewinnen. Genau das wären die meist durch das Internet aus dem Ausland bestellten, geschmuggelten und bei uns verbotenen Böller, die als ungeprüfte Waren für Konsumenten höchst gefährlich werden könnten, so Liebenwein. Da käme es sogar auch zu schweren Verletzungen! Weiters gehe es auch um widmungswidrig verwendete Knallkörper der Kat. P1 (Schallerzeuger), die von seriösen Pyrotechnik-Fachhändlern nicht angeboten werden.

Dem Missbrauch und dem Handel mit illegalen Feuerwerkskörpern gelte es rasch einen Riegel vorzuschieben, so der Pyrotechnik-Verband, der sich hingegen für CE-geprüfte Feuerwerkskörper der Kat. F1 und F2 zum Jahreswechsel einsetzt. Diese Produkte sind in Bezug auf Lärm, Satzmenge usw. viel leiser, da der Lichteffekt im Vordergrund steht und eben deswegen auch von notifizierten Prüfstellen in den EU-Mitgliedsstaaten genau auf Unbedenklichkeit überprüft, bevor sie zugelassen werden. Feuerwerkskörper der Kategorie F1 und F2 stellen eine geringere Gefahr dar und besitzen einen geringeren Lärmpegel.

Liebenwein: „Wir wollen gemeinsam mit Tierschutz Austria und allen TierfreundInnen gegen diese in Österreich verbotenen und illegalen Feuerwerkskörper vorgehen, die unserem Image großen Schaden zufügen und nur unnötigerweise extremen Lärm verursachen. Das legale Silvesterfeuerwerk sorgt hingegen für kurze Zeit und nur einmal im Jahr für ein buntes Lichterspiel und bringt auf diese Weise etwas Farbe und Freude ins Leben vieler Menschen – und das seit Jahrhunderten!“

Die meisten Menschen wünschen sich laut seriösen und aktuellen Umfragen ein prächtiges Feuerwerk in der Silvesternacht. Der Verband der österreichischen Pyrotechnik appelliert an die ÖsterreicherInnen, keine Feuerwerkskörper aus dem Internet im Ausland zu erwerben. Der Versandhandel mit pyrotechnischen Artikeln ist in Österreich verboten, ebenso die Versendung mittels Paketdienste. Nur Feuerwerkskörper der Kat. F1 und F2 mit CE-Kennzeichnung sind lärmbeschränkt.

Madeleine Petrovic schließt sich dem Appell an: „Hier stimmen wir mit dem Pyrotechnik-Verband überein und es freut uns, dass nach einem konstruktiven Gespräch und beidseitiger Dialogbereitschaft ein gemeinsamer Appell formuliert werden konnte“.

„Wenn Sie nicht darauf verzichten können, Feuerwerkskörper einzukaufen, dann bitte nur legal in Österreich zugelassene Knallkörper der Kategorie F2. Unser langfristiges Ziel als TierschützerInnen bleibt der Umstieg auf tierfreundlichere Alternativen. Zum Beispiel würden wir geregeltes Feuerwerk zu speziellen Anlässen wie Silvester oder anderen Jubiläen, an einem passenden Platz fern von Orten, wo sich empfindsame Lebewesen aufhalten, bevorzugen. Gegen illegale und nicht widmungsgerecht verwendete Knallkörper vorzugehen, ist jedoch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Auch uns liegt die Umwelt und das Klima am Herzen“, so Liebenwein. „Deshalb erzeugen wir nachweislich immer mehr Raketen, die weniger Lärm, Schadstoffe und Müll produzieren. Wir sind große FreundInnen der Tiere und hoffen, dass wir in weiteren konstruktiven Gesprächen Tierschutz Austria davon überzeugen können!“

Präsidentin MMag. Dr. Madeleine Petrovic und Obmann Hans Matthias Liebenwein
© Weco Pyrotechnische Fabrik GmbH

Rückfragen & Kontakt:

Verband der österreichischen Pyrotechnik
office@feuerwerk-voep.at
Sabine Liebenwein
0660 47 95 200
Hans Matthias Liebenwein, Obmann
0664 855 42 42

TIERSCHUTZ AUSTRIA (Wiener Tierschutzverein)
Madeleine Petrovic, Präsidentin
madeleine.petrovic@tierschutz-austria.at
0699 1660 40 70

 

Link zur Aussendung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20211227_OTS0022/

Pyrotechnik-Verband kämpft für besseres Image der Feuerwerke!

24.11.2021

Obmann spricht von „vernachlässigbaren Emissionen“ und „Fake-Meldungen“ selbst ernannter Umweltschützer und Tierschutz-Organisationen.

In Zeiten der langanhaltenden Corona Pandemie, in denen sich die Menschen nach ein wenig Zerstreuung, Freiheit und etwas Abwechslung sehnen, vertreiben Feuerwerke Trübsinn und schlechte Laune! Bunte Licht- und Farbeneffekte zaubern prächtige Formen und Lichtgestalten in den nächtlichen Himmel und kündigen als weit sichtbare Glücksbringer das kommende Jahr an. Die märchenhaften Bilder, die sich rasch in Luft auflösen, erfreuen junge sowie alte Leute und schenken einsamen Bewohnern für einige Augenblicke Freude und Zufriedenheit!

Es ist unbestritten, dass die seit Jahrhunderten bekannten „Himmels-Malereien“ auch in unseren Breiten als gelebte Tradition gelten. In der Stadt und auf dem Land.

Seit einiger Zeit brechen Fake-Meldungen gewisser „Umweltschützer und Tierschutz-Organisationen“ zusammen, die lange mit falschen Zahlen und unrichtigen Angaben das pyrotechnische Gewerbe angeschwärzt haben.

Dazu der Kärntner Unternehmer Hans Matthias Liebenwein, Obmann des Verbandes der österreichischen Pyrotechnik: „Es gibt neue und klar nachvollziehbare Daten im Hinblick auf Feinstaub und CO2  Belastung, die von einer Minimalbelastung und von kaum wahrnehmbaren Umweltemissionen bei Feuerwerken in ganz Österreich sprechen, die übrigens fast alle nur einmal im Jahr gezündet werden! Der österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik nahm eine aus zeitlichen Gründen in Teilen nicht mehr aktuelle Studie aus dem Jahr 2014 von seiner Homepage. Zahlreiche negative Medienberichte/Publikationen von Tierschützern und selbst ernannten Klimaschützern bezogen sich damals auf diese Studie, welche aufgrund neuer Erkenntnisse und aktueller Studien überholt ist.

Liebenwein, der sich und seine Verbandsmitglieder auch als Freunde der Umwelt und der Tiere bezeichnet, kämpft schon seit langem gegen das völlig ungerechte Negativ Image der Pyrotechnikbranche, die für zahlreiche Arbeitsplätze sorgt. Zudem erzeuge man künftig leisere Feuerwerkskörper mit noch weniger Emissionen und Plastikteilen. Man könnte, so der Experte, beinahe von „grünen Silvesterraketen“ sprechen.

Liebenwein verweist auf eine seriöse Umfrage, der zufolge sich ein Großteil der Österreicher zu Silvester ein „schönes Feuerwerk“ wünschen würde. Der Pyrotechnik-Funktionär: „Unsere Produkte spielen, was Emissionen betrifft, gegenüber der Industrie, der Landwirtschaft, dem Verkehr oder der Energieversorgung keine Rolle. Das wissen auch viele Bürgermeister“.

Zudem setzt sich der Verband, gemeinsam mit der Wirtschaftskammer gegen den Verkauf von illegalen, geschmuggelten, nicht überprüften oder aus dem Internet bestellten Feuerwerkskörpern und Knallern ein, die den Richtlinien nicht entsprechen und auf gefährliche Weise Jahr für Jahr für Verletzungen und Spitalsaufenthalte sorgen. Liebenwein: „Weg mit diesen Krachmachern! Damit wollen wir nichts zu tun haben. Wir wollen nur eines – den Menschen zum kurz bevorstehenden Jahreswechsel eine große Freude bereiten“.

Hans Matthias Liebenwein, Obmann
Musikfeuerwerk am See

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Hans Matthias Liebenwein
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www.feuerwerk-voep.at

 

Link zur Aussendung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20211124_OTS0131

Vereinbarung – Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)

05.10.2021

Der Verband der österreichischen Pyrotechnik (VöP) hat im Oktober 2021 mit dem österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) im Zusammenhang mit der Studie „EMISSIONEN VON FEUERWERKEN – Gesundheitsgefährdung  Umweltbelastung  Sicherheitsaspekte“ eine Vereinbarung abgeschlossen.

Der ÖVK hat im Jahre 2014 diese Studie herausgegeben, in der Studienautorin, Dr. techn. Mag. Dipl.-Ing. B. Illini, verschiedene – zum Teil auch negative – Aussagen über die Umweltbelastung durch Feuerwerke getätigt hat.

Zahlreiche negative Medienberichte zum Thema Feuerwerk beziehen sich auf diese Studie, wodurch die im Bereich der Pyrotechnik tätigen Händler bis dato nachweislich geschädigt wurden.

Der VöP hat mit dem ÖVK die Standpunkte ausgetauscht und haben zur Bereinigung der Meinungsverschiedenheiten unter Wahrung der jeweiligen Rechtsstandpunkte folgende Einigung getroffen.

Der ÖVK wird binnen 14 Tagen nach Abschluss dieser Vereinbarung auf der Website (Startseite) des ÖVK https://oevk.at folgenden Hinweis veröffentlichen:

„Die Studie von Dr. techn. Dipl. Ing. B. Illini „EMISSIONEN VON FEUERWERKEN – Gesundheitsgefährdung Umweltbelastung Sicherheitsaspekte“ aus dem Jahr 2014 ist aus zeitlichen Gründen in Teilen nicht mehr aktuell. Zu einigen den in dieser Studie getroffenen Aussagen existieren möglicherweise neue Erkenntnisse und aktuelle Studien. Der ÖVK empfiehlt daher, aktuelle Studien zu konsultieren und zusätzlich in Betracht zu ziehen, bevor Schlussfolgerungen aus der Studie aus dem Jahr 2014 gezogen werden oder darauf Bezug genommen wird.“

Kronen Zeitung

12.07.2021

Bericht NÖ Rundschau

05.07.2021

Pyrotechnik-Verband sagt „illegalen Produkten“ den Kampf an!

25.11.2020

Obmann Hans Matthias Liebenwein wehrt sich gegen Fake-News und verweist auf Studie, die „vernachlässigbare Emissions-Werte“ dokumentiert.

Meiselding (OTS) – „Es reicht! Seit Tagen wird Stimmung gegen bunte Feuerwerke und die Pyrotechnik gemacht – und das mit Fake-Nachrichten, gefälschten Informationen und Halbwahrheiten!“, stellt Hans Matthias Liebenwein, Obmann vom Verband der österreichischen Pyrotechnik (VöP), unmissverständlich fest.

Der Kärntner Pyrotechnik-Experte kopfschüttelnd: „Da wird sogar schon über ein Feuerwerks-Verbot diskutiert, obwohl bei Zwischenfällen illegale pyrotechnische Artikel und nicht zugelassene Geschosse verwendet werden.

Manchmal erfolgt auch eine falsche Handhabung. Da besteht natürlich die Gefahr von Verletzungen. Wir bekämpfen aber diese schwarzen Schafe, wo wir nur können und bieten geprüfte, sichere, zugelassene und speziell getestete Feuerwerkskörper an“.

Bei großen Feuerwerken der Gemeinden oder anderen Events würden ohnehin Fachexperten diese Aufgabe übernehmen. Professionelle Feuerwerke für solche Veranstaltungen müssen behördlich genehmigt werden, so der Obmann.

Demnächst steht der Jahreswechsel bevor. Das heurige Jahr stand durch die Corona-Pandemie und den entsprechenden Lockdown-Maßnahmen unter keinem guten Stern. Das betrifft uns alle – vor allem die Menschen, die in der Wirtschaft tätig sind. Der Pyrotechnik-Zweig (Handel, Produktion) erwirtschaftet einen zweistelligen Millionen-Betrag und beschäftigt zahlreiche Mitarbeiter. Obmann Hans Matthias Liebenwein: „Man darf nicht vergessen, dass fast alle Feuerwerke als farbenfrohe und fröhliche Botschafter eines kommenden Jahres nur in der Silvesternacht abgefeuert werden – maximal bis zu eineinhalb Stunden.“ Das sei, so der Obmann, ein seit Jahrzehnten gelebtes und geliebtes Brauchtum, auf das der Großteil der Österreicher laut einer Umfrage aus dem Jahr 2019 nicht verzichten möchte.

Jetzt liegt auch eine wissenschaftliche Untersuchung auf dem Tisch, die zunächst der Verband der pyrotechnischen Industrie in Deutschland in Auftrag gegeben hat. Diese Pyrotechnik-Emissions-Studie wurde von einem Tiroler Institut auf österreichische Verhältnisse umgerechnet und von der Wirtschaftskammer Österreich beauftragt. Im Vergleich zum Haushalt, Verkehr, zur Landwirtschaft und Industrie sind diese Emissionen „beinahe vernachlässigbar“ oder kaum existent. Es geht, so Hans Matthias Liebenwein, um eine 0,28 Prozent-Feinstaub-Menge, der jährlich in Österreich durch alle Feuerwerke produziert wird und um 0,0001 Prozent Kohlenstoffdioxid (CO2). Von massiver Klimabelastung könne man da „nicht reden“. Dazu kämen, so der Obmann, diverse gesetzliche Bestimmungen, die von Händlern, Importeuren und Produzenten penibel eingehalten werden.

Liebenwein, der selbst jahrelang pyrotechnische Produkte hergestellt hat: „Wir sind grundsätzlich gegen Knallkörper, vor allem mit illegalen Blitzsätzen. Uns geht es nicht um laute Knallerei, sondern um das zauberhafte Malen von beeindruckenden Werken in den Silvesterhimmel!

Ein mögliches Feuerwerksverbot würde Kunden nur zu illegalen Händlern, zweifelhaften Online-Quellen und ausländischen, ungeprüften Produkten treiben. Die Folgen wären schwer absehbar!“

Der Pyrotechnik-Fachmann und Obmann des VöP, dem das Thema „Sicherheit“ am Herzen liegt, erläutert weiter: „Wir wollen, dass ein helles Feuerwerk einmal im Jahr als ausdrucksstarkes Kunstwerk gesehen wird. Als ein weit sichtbares Zeichen gegen Einsamkeit und gegen schlechte Stimmung – und für ein grenzenloses Zusammenhalten, für ausgelassene Fröhlichkeit und gute Vorsätze.“ Schließlich sorgen professionell durchgeführte Feuerwerke seit Jahrhunderten für großes Staunen und neugierige Blicke zum Himmel. Liebenwein: „Wir wollen weiterhin die Menschen mit Feuer- und Lichteffekten erfreuen und Kinder und Erwachsene zu Freudentränen rühren – als wahre Glücksbringer zum Jahreswechsel!“

P.S: Wie formulierte schon der einstige Vordenker der berühmten Frankfurter Schule, Theodor W. Adorno, so treffend? „Das Feuerwerk ist die perfekteste Form der Kunst, da sich das Bild im Moment seiner höchsten Vollendung dem Betrachter entzieht!“

Rückfragen & Kontakt:

Hans Matthias Liebenwein
0664 855 42 42
office@feuerwerk-voep.at
www.feuerwerk-voep.at

 

OTS0094 5 WI 0553 NEF0008 CI Mi, 25.Nov 2020
Brauchtum / Wirtschaft und Finanzen / Handel / Umwelt / Sicherheit
Link zur Aussendung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201125_OTS0094

VÖP – NEWS

August 2020

 

 

 

 

Abverkauf USA – Schweiz

Mit dieser Nachricht möchten wir Sie über den jüngsten Abverkauf von Konsumenten-Feuerwerk in den Ländern USA und Schweiz informieren.

Der diesjährige Unabhängigkeitstag in den USA am 04. Juli als auch der Nationalfeiertag in der Schweiz am 01. August sind inzwischen vorüber. Beide Länder verzeichnen deutlich gestiegene Absatzzahlen von Endverbraucher-Feuerwerk. Die intensiv berichtende Medienlandschaft spricht von Verkaufsbooms und Rekordumsätzen.

Gründe:

Durch die COVID-19 Einschränkungen sind in beiden Ländern sämtliche Massenveranstaltungen mit den in der Regel damit einhergehenden Großfeuerwerk-Shows ausgefallen. Der große Teil der Bürger beider Länder verbrachte seine Ferien und die Feiertage nicht nur im eigenen Land sondern auch zumeist am privaten Wohnort. Hauptsächlich diese genannten Umstände führten dazu, dass sich mehr Menschen mit Feuerwerkskörpern für den privaten Gebrauch eindeckten.

Ein weiteres Kriterium in der Schweiz ist zudem das Wetter. In den vergangenen drei Jahren wurden in vielen Schweizer Kantonen Abbrennverbote aufgrund von Trockenheit   ausgesprochen, was zu rückläufigen Umsätzen führte. In diesem Jahr hingegen spielte das Wetter dem Feuerwerksverkauf in die Hände, da es nur wenige Einschränkungen zu verzeichnen gab.

Zahlen:

USA: bis zu 40 Prozent Wachstum in allen Artikelkategorien Konsumenten-Feuerwerk im Vergleich zum Vorjahr
Schweiz: bis zu 30 Prozent Wachstum in allen Artikelkategorien Konsumenten-Feuerwerk im Vergleich zum Vorjahr

Ausblick Österreich:

Die Warengruppe Feuerwerk hat vom Einkaufsboom insbesondere im flächendeckenden Einzelhandel beider Länder profitiert. Eine Umwelt- und Klimadiskussion hat in der Schweiz – wenn überhaupt – nur nebensächlich stattgefunden.

Eine klare und eindeutige Einschätzung der Lage in Österreich ist fünf Monate vor Silvester noch nicht zu treffen. Aus heutiger Perspektive ist zu vermuten, dass große Veranstaltungen auch in Österreich zum Jahresende kaum umsetzbar sein werden und die österreichische Bevölkerung die Silvesternacht zumeist in kleineren Personenkreisen zu Hause verbringen wird. Diese Gründe könnten in der Konsequenz auch den Abverkauf von Feuerwerkskörpern in Österreich beflügeln. Die Länderbeispiele USA und Schweiz lassen uns mit Zuversicht in Richtung Jahresende blicken und auf eine sachlichere Medienberichterstattung als in den vergangenen zwei Jahren hoffen.

Kronen Zeitung

22.01.2020

Dolomitenstadt.at Online Magazin

03.01.2020

Kronen Zeitung

03.01.2020